Systemische Aufstellungen

Bei systemischen Aufstellungen geht es hauptsächlich um das Erkennen und Lösen von alten, festgefahrenen Mustern, Konflikten und Verstrickungen jeglicher Art. In einem geschützten Umfeld ist es einfacher, den oftmals schwierigen Umständen erneut und neutraler zu begegnen. Wenn wir erkennen und verstehen, warum uns z.B. grosses Leid widerfahren ist, können wir uns leichter für Vergebung und Versöhnung öffnen – für uns selbst, wie auch für alle beteiligten Menschen.

Diese Methode kann in allen erdenklichen Situationen hilfreich sein. Es können soziale Strukturen wie Paarbeziehungen, Teams und ganze Organisationen oder auch psychische Strukturen wie Symptome oder Potentiale aufgestellt werden. Bei anstehenden Entscheidungen, mit denen man sich schwer tut, hilft es uns, diese klarer einzuschätzen und einen ganzheitlichen, entsprechenden Entschluss zu fassen. Schon öfters habe ich erlebt, wie sich eine komplizierte Situation in eine Chance für einen Neuanfang wandelt!

Auf diese Weise Lösungen zu finden, hat schon eine lange Tradition. Die ursprüngliche und heute häufigste Art der systemischen Aufstellung ist die „Familienaufstellung“. Nach kurzer Zeit fand man heraus, dass nicht zwingend mit den Mitgliedern eines Systems gearbeitet werden muss. Denn man erkannte, dass sich die Stellvertreter erstaunlicherweise gleich fühlten und verhielten, wie die Person für die sie stehen.

Man geht davon aus, dass über Generationen hinweg Familiendynamiken in ein

morphisches Feld aufgenommen werden. Entsprechend den Prägungen in diesem Feld entwickelt man als Individuum, Familie, Verwandte, Bevölkerungsgruppen oder auch Unternehmen und Branchen mit der Zeit Verhaltensweisen, bei denen wir uns manchmal fragen, woher diese kommen oder wieso wir uns so seltsam verhalten, respektiv fühlen. Durch eine Aufstellung können solche blinde Flecken sichtbar gemacht werden. Sie erweitern und verändern das Sichtfeld und die Teilnehmer erleben auf erstaunliche Weise, wie vergangene Umstände unser Verhalten in der Gegenwart beeinflussen und das oftmals schon seit Generationen.

Aufstellungen können in verschiedensten Situationen unterstützend wirken:

  • bei Konflikten und Schicksalsschlägen in Partnerschaft, Familie oder Beruf
  • für Beziehungssuchende oder Einsamkeit
  • wenn Menschen sich als Aussenseiter fühlen oder bei Mobbing
  • bei regelmässigen Schmerzen oder häufiger Krankheit
  • bei Antriebslosigkeit, Motivationsverlust, Burnout oder Depression
  • um anstehende Entscheidungen klarer zu treffen
  • bei belastenden, geschichtlichen Ereignissen
  • bei Problemen innerhalb eines Arbeitsteams
  • bei strukturellen Veränderungen oder Konflikten in Unternehmen
  • bei Suchtverhalten, Schlaflosigkeit, Stottern, Eifersucht, Angst und und und

Einfach in allen Bereichen des Lebens, wo man sich nach mehr …

… Leichtigkeit, Kraft und Frieden sehnt.